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Wenn Bienen räubern

20.07.2017 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vortrag am Lehrbienenstand befasste sich mit Honigentnahme

FRICKENHAUSEN (rb). Gleich in den Genuss von zwei Referenten kamen die Teilnehmer der Monatsversammlung des Nürtinger Bezirkimkervereins auf dem Lehrbienenstand bei Frickenhausen. Für den verspäteten Referenten Dr. Klaus Wallner von der Anstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim sprang zunächst Thomas Kustermann ein, Bienenfachmann vom Regierungspräsidium, der gerade zufällig mit dem Kontrollieren der Bienenvölker auf dem Lehrbienenstand beschäftigt war.

Thomas Kustermann berichtete aus dem Stegreif über die Vorbereitung der anstehenden Honigernte und die darauffolgende Varroa-Milben-Behandlung. Durch den Ausfall der Lindentracht, die Blütezeit der Linden und damit die letzte große Nektarquelle im Jahr, könnten bereits jetzt die Bienenvölker auf die bevorstehende Honigernte Ende Juli und die Bekämpfung der Varroa-Milbe mit Ameisensäure vorbereitet werden. Im Moment fänden die Bienen in der Natur nicht mehr viel Nektar, somit werde der bereits gesammelte Honig in den Waben von den Bienen gut umsorgt und besonders trocken in den Waben eingelagert.

Je trockener der Honig sei, desto besser und haltbarer sei er. Bestehe frischer Nektar ungefähr zu zwei Dritteln aus Wasser, sorgten die Bienen im Stock durch Umlagern und Luftzufächeln für einen Trocknungsprozess des Nektars, bis daraus qualitativ hochwertiger Honig mit einem Wassergehalt von ungefähr 18 Prozent werde.


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