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Weniger Betrug bei Wohngeld

25.06.2010 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mehr Menschen profitieren von der Wohngeldreform

Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen und die Wohnung für viele ein geschützter Raum. Wird das Einkommen knapp, können Mieter oder Wohnungseigentümer daher Wohngeld beantragen. 1807 Menschen waren 2008 bei der Wohngeldstelle des Landratsamtes gemeldet.

NÜRTINGEN. Die größte Gruppe der Wohngeldempfänger sind die Rentner: 750 von ihnen erhielten 2008 einen Zuschuss zur Miete, gefolgt von Arbeitern (501) und Angestellten (286). Selbst vier Beamte benötigten die Beihilfe. Bei 450 Wohngeldempfängern wurde anhand eines Datenabgleichs überprüft, ob sie die finanzielle Hilfe zu Unrecht beziehen. Die Überprüfung zeigte, dass in 190 Fällen Rückforderungen in Höhe von 35 000 Euro fällig wurden. 2009 gab es nur 80 Überprüfungen, von denen 40 zu Rückforderungen von rund 6000 Euro führten. Die Rückforderungen konnten verrechnet werden oder wurden zurückbezahlt. Dass 2009 deutlich weniger Rückforderungen anfielen, führt das Kreissozialamt darauf zurück, dass den Antragstellern mittlerweile der Datenabgleich bekannt sei.

Deutlich mehr Wohngeld erhielten die Hilfeempfänger seit Anfang 2009, als die Wohngeldreform in Kraft trat. Seither erhalten auch wesentlich mehr Menschen die Unterstützung, insbesondere Haushalte mit geringem Erwerbseinkommen, bisherige ALGII-Empfänger und Rentner.


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