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Wenig Hoffnung für Raser im Kreis

22.11.2010, Von Marta Thor — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Ein Urteilsspruch aus Nordrhein-Westfalen stellt Radarmessungen in Frage – Aber Nürtinger Richter wollen nicht folgen

Jeder Autofahrer kennt und fürchtet ihn, den Schrecken der Straße: den Blitzer. Der westfälische Richter Helmut Knöner hat jüngst 42 Raser freigesprochen – mit der Begründung, die Radarfallen seien nur aufgestellt worden, um wieder Geld in die städtischen Kassen fließen zu lassen. Und wie sieht es hier aus?

In vielen Fällen sei unklar, weshalb die Messinstrumente überhaupt zum Einsatz kämen. Deshalb will der Verkehrsjurist aus Herford Temposünder vorerst davonkommen lassen, bis es eine gesetzliche Regelung gibt: „Es gibt keine verbindlichen Regeln, wann und wo und mit welchen Geräten geblitzt wird“, so Knöner. Sogar der Deutsche Anwaltverein gibt ihm Recht.

Jens Gruhl, Direktor des Nürtinger Amtsgerichts und selbst Verkehrsrichter, sieht die Sache dagegen anders: „Es gibt schon Vorschriften, wo und wann geblitzt werden soll und welche Abstände bei den Messungen einzuhalten sind.“


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