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Wenig Abgase, aber Lärm -

08.09.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wellen erzeugen Strom – das klingt gut. Doch manche Menschen sind dagegen. Hier einige Punkte, die für oder gegen die Wellenkraftwerke sprechen.

DAFÜR: Es entstehen keine Abgase. Und die Energie aus Wellen ist fast unerschöpflich. Öl, Gas und Uran für Kernkraftwerke, also Stoffe, aus denen wir heute den Großteil unseres Stroms herstellen, gehen irgendwann zu Ende.

Wellen wird es aber immer geben – und so können immer Wellenkraftwerke angetrieben werden. Manche Naturschützer glauben: Wenn eine Gegend für Wellenkraftwerke gesperrt wird, können sich Tiere und Pflanzen dorthin zurückziehen – und gedeihen. Dadurch könnten sich bedrohte Arten erholen.

DAGEGEN: Fischer fürchten, Fanggründe zu verlieren. Surfer können an den Stellen nicht mehr Wellen reiten. Deswegen sind sie gegen die Kraftwerke. Naturschützer sorgen sich, dass Wellenkraftwerke die Tiere im Meer stören.

Wale und Delfine zum Beispiel könnten mit den riesigen Maschinen zusammenstoßen. Auch Meeresvögeln, die nach Fischen tauchen, könnten die Kraftwerke schaden. Ob das wirklich der Fall ist, wurde bisher wenig untersucht. Forscher versuchen zurzeit, das genauer herauszufinden.

Auch der Lärm, den die Kraftwerke machen, und die Folgen für Fischer werden erforscht.


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