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Weiterer Rückgang an den Werkrealschulen

16.04.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Beinahe die Hälfte Grundschüler wechselt aufs Gymnasium

(pm) Zum kommenden Schuljahr wechseln nur noch 9,6 Prozent der Grundschüler an Werkrealschulen. An mehreren Schulstandorten können keine Eingangsklassen mehr eingerichtet werden. Die Realschulen verzeichnen nach derzeitigem Stand einen leichten Rückgang der Schülerzahlen, das teilt das Staatliche Schulamt Nürtingen mit.

„Immer weniger Eltern entscheiden sich für die Werkrealschule“, bedauert der Leitende Schulamtsdirektor, Dr. Günter Klein, „trotz eines qualitativ hochwertigen Angebots und einer engagierten pädagogischen Arbeit der Lehrkräfte an den Werkrealschulen“. Diese Realität müsse man zur Kenntnis nehmen und darauf reagieren. Eine Abfrage des Staatlichen Schulamts habe ergeben, dass im gesamten Landkreis lediglich 435 Schüler an Werkrealschulen angemeldet wurden. Im Vorjahr waren es noch 596 Schüler und damit 13,2 Prozent der Schüler. Im Jahr vor dem Wegfall der verbindlichen Grundschulempfehlung gingen noch 1051 Schüler (21,8 Prozent) an die Werkrealschulen.

„Die schwindende Akzeptanz der Werkrealschule hat zur Folge, dass nicht einmal mehr die Hälfte der 35 Werkrealschulen im Landkreis über die Mindestzahl von 16 Schülern in der fünften Klassenstufe kommen würden“, erläutert der Schulamtsleiter. „An sieben Standorten seien sogar weniger als zehn Kinder angemeldet worden.


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