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06.02.2020 05:30, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In der Verhandlung vor dem Stuttgarter Landgericht zur Messerattacke in Nürtingen soll die Tat weiter erhellt werden

Im Prozess vor dem Stuttgarter Landgericht zur Attacke auf einen 27-Jährigen in Nürtingen hat ein 19-Jähriger am Montag zwar eingeräumt, dem Opfer mit einem Messer in den Rücken gestochen zu haben (wir berichteten). Dennoch sind weitere Verhandlungstage angesetzt, geht es doch darum, die Tat letztendlich und die Beteiligung von vier weiteren Angeklagten zu erhellen.

NÜRTINGEN/STUTTGART. Der Angriff fand Anfang Juli letzten Jahres an der Ecke Kührain/Steinengrabenstraße statt. Ein 27-jähriger Bühnenmaler war in der Bahn von seiner Stuttgarter Arbeitsstelle unterwegs zu seinem Wohnort Nürtingen. Der 19-jährige Angeklagte, ebenfalls Nürtinger, habe sich nach eigenen Aussagen durch das T-Shirt des 27-Jährigen provoziert gefühlt. Darauf stand „Nürtinger Hurensöhne“, laut dem 27-Jährigen eine Zeile eines Liedes seiner früheren Band.

Der 19-Jährige habe laut der Anklage in Nürtingen Bekannte darüber informiert, man habe besprochen, dem 27-Jährigen das T-Shirt „abzunehmen“. Dieser wurde dann von einer fünfköpfigen Gruppe verfolgt, was er selbst nicht bemerkt habe. Von einer Auseinandersetzung vor der Tat war in den bisher vier Verhandlungstagen keine Rede. Der Angriff sei „wie aus dem Nichts“ gekommen, so der 27-Jährige, er habe den Stich gespürt, dann sei auf ihn eingeschlagen und eingetreten worden.


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