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Weißwurst und Politik für die Senioren

01.08.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Rahmen des „Bettlinger Seniorensommers“ gab es ein Weißwurstfrühstück. Kurz vor 12 Uhr war der Topf mit den 100 Weißwürsten beinahe leer, die Großbettlinger Senioren waren außerdem vom örtlichen DRK mit kühlen Getränken im Hof der Seniorenwohnanlage bewirtet worden. Zuvor waren die meisten der rund 40 Teilnehmer bereits eine Stunde unterwegs auf historischen Spuren: Der evangelische Pfarrer Arnold Moskaliuk und Bürgermeister Martin Fritz führten die Gruppe durch die über 500 Jahre alte Andreaskirche. Dieser Termin war einer von 14 Veranstaltungen des diesjährigen „Bettlinger Seniorensommers“. „Das ist für mich ein schöner und wichtiger Termin“, sagte Fritz, der während des Weißwurst-Frühstücks von Tisch zu Tisch ging und fleißig Notizen machte. „Da kriege ich mit, was die Leute wirklich bewegt.“ Denn seine kommunalpolitischen Informationen aus dem Gemeindeleben, sei es über den neuen Gemeinderat, die schlechte finanzielle Lage oder die Probleme rund um das Thema Werkrealschule, wurden zwar interessiert aufgenommen, ermunterten aber nicht zur Nachfrage. Stattdessen nimmt der Bürgermeister nun einige individuelle Fragen mit ins Rathaus und will in den nächsten Wochen Dinge klären, wie ob ein Hühnerstall mitten in Wohngebiet erlaubt sei oder ob ein Austausch der für Senioren viel zu tiefen Sitzbänke vor der Seniorenwohnanlage möglich sei. mp


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