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Wegweisung in die Wüste

13.12.2008, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am Anfang war die Wüste. In der Wüste predigte ein Prophet namens Johannes. Später wurde ihm der Beiname „der Täufer“ gegeben. Denn er hat erstmals die Taufe an Menschen vollzogen. Eben dort in der Wüste, wo der Fluss Jordan sie durchschneidet, im Nordosten Israels.

Am dritten Advent steht dieser Johannes der Täufer im Mittelpunkt der Gottesdienste. Der Mann, der aus der Wüste kam und mit dem alles begann. Die Wüste zeichnet sich dadurch aus, dass sie ziemlich lebensfeindlich ist. Extreme Trockenheit, extreme Temperaturen, kaum Vegetation, kaum Lebensraum für Tiere. Menschen, die sich in der Wüste verirren, sind verloren.

Eine Wüste gilt es zügig zu durchqueren, sie ist kein Ort, um Heimat zu werden. Doch Johannes der Täufer wählt sich diese todfeindliche Wüste als Heimat, als Lebensraum. Dort lebt er in bewusster Armut. Karg ist seine Kleidung, karg seine Nahrung. Er lebt von Heuschrecken und Honig. Warum tut er das? Um die Menschen vorzubereiten auf die Wende der Zeit. Ja, er weiß, die Ankunft des Gottessohnes, des Retters der Welt, steht kurz bevor.


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