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Was macht ein Demografiebeauftragter?

29.11.2019 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Thaddäus Kunzmann (CDU) sprach in der Aichtaler Stadtbücherei über die Herausforderungen einer Gesellschaft im Wandel

Seit dem 1. März 2017 ist der Oberensinger Thaddäus Kunzmann Demografiebeauftragter des Landes Baden-Württemberg. Er habe damals einen leeren Schreibtisch vorgefunden, erzählte er in seinem Vortrag mit anschließender Diskussion in der Stadtbücherei in Aichtal.

AICHTAL-GRÖTZINGEN (wm). Die Volkshochschule Nürtingen – Außenstelle Aichtal hatte in Kooperation mit der Stadtbücherei unter dem Motto „Unsere Zukunft in der Kommune“ eingeladen. Um seinen leeren Schreibtisch zu füllen, hat er zunächst ein Blick auf den demografischen Wandel und dessen Auswirkungen geworfen. Seit 200 Jahren steige die Lebenserwartung ständig und damit die Rentenbezugsdauer. Der Rentenbeitrag bleibt hingegen relativ stabil. Zudem gebe es zu wenig Zuwachs.

Kunzmann machte ein Beispiel zur Verdeutlichung: Wenn in der ersten Generation 100 Männer und Frauen 1,58 Kinder zur Welt brächten, was der aktuelle Durchschnitt ist, wären in der nächsten nur noch 79 Personen da. In der dritten Generation nur noch 62 und in der darauffolgenden nur noch 48. So würde sich die Gesellschaft innerhalb von vier Generationen halbieren. Um das jetzige System am Laufen zu halten, ist man auf Zuzug angewiesen, auch wenn dieser den aktuellen Trend nicht vollständig aufhalten könne.


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