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Was ist eigentlich Gentechnik?

11.08.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Was ist eigentlich Gentechnik?

Gene sind die kleinen Bausteine der Pflanzen Nicht jeder will veränderte Pflanzen haben

Diese Woche haben Politiker über ein neues Gesetz zum Anbau von gentechnisch verändertem Mais beraten. Um zu erklären, was gentechnisch verändert heißt, muss man ein bisschen weiter ausholen.

Wenn man zum Beispiel eine Pflanze in ihre kleinsten Teilte zerlegt, dann sieht man, dass sie aus vielen sehr kleinen Zellen besteht. Jede dieser Zellen enthält wiederum viele noch kleinere Bausteine. In diesen Bausteinen, die man auch Gene nennt, sind alle Informationen gespeichert, zum Beispiel ihre Größe und Form. In einem Forschungslabor kann man diese Informationen in den Zellen voneinander trennen und genau untersuchen oder auch wieder ganz neu zusammensetzen. Die Technik, die dieses Trennen und Wiederzusammensetzen beschreibt, nennt man Gentechnik.

Weil die Wissenschaftler die verschiedenen Pflanzengene genau kennen, können sie die Pflanzen verändern: Sie tauschen einzelne Gene aus, setzen sie anders zusammen oder sie behandeln eine Pflanze so, dass sich ihre Gene verändern.

Mit Hilfe der Gentechnik legen die Wissenschaftler genau fest, welche Eigenschaften und Merkmale die Pflanze haben soll. Die Forscher versuchen Pflanzen herzustellen, die seltener Krankheiten bekommen und damit eine größere Ernte erbringen. Auch alle Nachkommen dieser Pflanze enthalten die veränderten Gene.


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