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"Was der Mensch säet"

27.08.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Auf wundersame Weise und oft seltsamen Wegen keimen, blühen und fruchten seit Jahrmillionen unzählige Pflanzenarten auf unserer Erde. Sie haben dabei verschiedenste Überlebenstechniken entwickelt, die uns noch heute in Erstaunen versetzen. Davon wird bei einer Pflanzenführung am Donnerstag, 30. August, um 15 Uhr im Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Beuren die Rede sein. Professor Dr. Jan Sneyd wird das allmähliche Entstehen der Säe- und Pflanztechnik erläutern, in der die ersten technischen Hilfsmittel wie Grabstock und gebogener Ast immer weiter verbessert wurden bis zur heutigen selbstfahrenden Sämaschine und einer Samenpille. Trotz Einzug der Technik bleibt das Grundprinzip immer bestehen: Getreide-, Rüben- und Rapssamen oder auch Kartoffelknollen müssen zu einer bestimmten Zeit mit feuchter Erde bedeckt werden, um später keimen und wieder fruchten zu können. Angesprochen wird auch, wie sich das Samengut durch fortdauernde Artenanpassung und Auslese durch die Bauern verändert. Bei einem Rundgang durch die Museumsäcker des Freilichtmuseums spricht der Referent auch Wissenswertes über Nutzpflanzen, deren Samen und Nährwert, alte und neue Sätechniken und Erntemethoden an. Die Führung ist auch für Familien mit Kleinkindern gut geeignet.


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