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Was da kreucht und fleucht – die Wespenspinne

12.09.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Dieses schöne Exemplar einer Wespenspinne hatte kürzlich die Fotografin dieses Bildes vor ihrer Kameralinse. Die Maserung ihres weiß-gelben Hinterleibs erinnert an eine Wespe, von der sie ihren Namen hat. So groß die Spinne auf dem Foto wirkt, so klein ist sie tatsächlich mit einer Größe von etwa 1,5 bis 1,7 Zentimetern. Die Größe lässt darauf schließen, dass es sich um eine weibliche Spinne handelt, denn die Männchen der Wespenspinne sind mit etwa sechs Millimeter deutlich kleiner. Diese Wespenspinne wurde in einem Garten in Grafenberg aufgenommen. Bis vor wenigen Jahrzehnten war sie fast ausschließlich im Mittelmeerraum heimisch, dringt aber immer weiter nach Norden vor und bevorzugt sonnige Plätze. Zu ihren bevorzugten Nahrungsquellen gehören Heuschrecken, aber auch die wesentlich kleineren Männchen werden von der Wespenspinne nach der Paarung meistens verspeist. gki/Foto: Bader

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