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Was alles nicht ins Wasser gehört - Anglervereine ärgern sich über Müll und ausgesetzte Tiere

09.06.2021 05:30, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hundekotbeutel, Goldfische oder Diebesgut landen vermehrt in Seen und Flüssen

„Es gibt nichts, was ich noch nicht im Wasser gefunden habe“, sagt Benjamin Buchelt, Gewässerwart des Anglervereins „Petri Heil“. Zur Zeit sind es vermehrt Hundekot-Beutel, die nicht im Müll, sondern in den Seen und Flüssen landen. Eine andere Art der Entsorgung macht ebenfalls Sorgen: Fische aus Aquarien und Teichen machen den heimischen das Leben schwer.

Dieser prächtige Stör wurde kürzlich im Neckar gefangen. Er gehört dort aber nicht hin.  Foto: Buchelt
Dieser prächtige Stör wurde kürzlich im Neckar gefangen. Er gehört dort aber nicht hin. Foto: Buchelt

Benjamin Buchelt begreift nicht, was in einem Menschen vorgeht, der zunächst gewissenhaft den Kot seines Hundes in einem Säckchen verpackt, dieses dann jedoch im nächsten unbeobachteten Moment ins Wasser wirft: „Zwischenzeitlich gibt es keine unserer Gewässer mehr, an denen es nicht schon zum Alltag gehört, dass man gefüllte Hundekotbeutel an der Angel hat.“


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