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War es Mord oder Totschlag?

09.05.2014 00:00, Von Alexander Thomys — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Prozess um die Tötung von Marleen H. wird heute ein Urteil erwartet – Staatsanwalt fordert 13 Jahre Haft

13 respektive maximal neun Jahre wegen Totschlages – oder doch eine Verurteilung wegen Mordes zu lebenslanger Haft? Im Fall des 36-jährigen Unterensingers, der im vergangenen Jahr Marleen H. aus Walddorfhäslach erwürgt hat, gingen die Strafanträge von Staatsanwaltschaft, Nebenklage und Verteidigung teils deutlich auseinander.

Am Tübinger Landgericht fällt heute das Urteil. Foto: Thomys
Am Tübinger Landgericht fällt heute das Urteil. Foto: Thomys

TÜBINGEN. Staatsanwalt Burkhard Werner forderte in seinem Plädoyer eine Verurteilung des Kfz-Mechanikers, der bei seiner Festnahme gestanden hatte die 23-jährige Alleinerziehende in deren Wohnung solange gewürgt zu haben, bis diese sich nicht mehr wehrte, wegen Totschlages zu 13 Jahren Haft. Werner sah die „direkte Tötungsabsicht“ als erwiesen an. Dabei sei entscheidend, dass der Angeklagte sein Opfer auch dann noch minutenlang würgte, als Marleen H. nach Angaben der Gerichtsmedizin bereits ohnmächtig gewesen sein soll.


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