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Wald statt des Munitionsdepots?

03.05.2013 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Das ehemalige Bundeswehrgelände im Tiefenbachtal soll mit 500 000 Kubikmetern Erde aufgefüllt und dann aufgeforstet werden

Das Munitionsdepot im Tiefenbachtal wurde vor etwa 40 Jahren, also zu Zeiten des Kalten Krieges, gebaut. Damals regte sich großer Protest. Nun soll wieder Wald entstehen, wo vor 40 Jahren Wald gerodet wurde. So wurde es seinerzeit vereinbart, so steht es im Landeswaldgesetz. Doch herrscht kein Konsens darüber, ob die Maßnahme wirklich sinnvoll ist.

Die Bunker des ehemaligen Munitionsdepots sollen unter 500 000 Kubikmetern Erde verschwinden. sg
Die Bunker des ehemaligen Munitionsdepots sollen unter 500 000 Kubikmetern Erde verschwinden. sg

BEUREN. Vor rund 40 Jahren wurde im Tiefenbachtal Wald abgeholzt. Ein Munitionsdepot wurde gebaut, um im Kalten Krieg schnell Munitions-Nachschub zu haben, falls es zum tatsächlichen Krieg kommen sollte. Und damit man die Bunker aus der Luft nicht gleich entdeckt, wurden auf den noch freien Flächen Fichten gepflanzt, die ganzjährig einen ausgezeichneten Sichtschutz abgaben.


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