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Wald an die Bahn verkauft

12.03.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bempflingen: Weichen für Bahnstreckensicherung gestellt

BEMPFLINGEN (rg). Mit einem klaren Ja machte der Bempflinger Gemeinderat am Montag den Weg frei für die Sicherung der Bahnstrecke zwischen Plochingen und Tübingen.

Auf den Gemarkungen der Gemeinden Großbettlingen, Altdorf und Bempflingen war auf rund 300 Metern Länge ein Hang ins Rutschen gekommen die Stelle muss von den Zügen seither in langsamer Fahrt passiert werden, um rechtzeitig bremsen zu können, falls es zu Verschüttungen der Gleise kommt.

Keine Frage, dass die Bahn AG diesen Zustand nicht länger gutheißt und mit Baumaßnahmen den rutschenden Hang sichern möchte. Dafür einigte man sich nun mit den betroffenen Gemeinden auf eine Vereinbarung, welche die Sanierung im Bereich Hagenbuch erlaubt.

Kern der Übereinkunft ist aus Bempflinger Sicht der Verkauf des betroffenen Waldstücks an die Bahn AG: Wir kommen damit aus der Unterhaltspflicht, erläuterte Kämmerer Albrecht Weber dem Gremium. Auf dem Gelände will die Bahn eine neue, um rund 20 Meter versetzte Böschung errichten, um die Gleise besser sichern zu können, wie Weber weiter erklärte: Dazu sei es jedoch notwendig, rund 3000 Lkw-Ladungen Erdaushub entweder abzutransportieren oder in der Nähe zu deponieren.

Angedacht war da von der Bahn zunächst der Abtransport in Richtung Reutlingen, was die Gemeinde Bempflingen mit recht viel Schwerlastverkehr belastet hätte, wie Weber erklärte.


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