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VVS braucht mehrere Rettungsschirme

12.02.2021 05:30, Von Lutz Selle — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Erstmals seit 23 Jahren sind 2020 die Fahrgastzahlen gesunken – Bei einem verbesserten Angebot fehlten 110 Millionen Euro

23 Jahre lang sind die Fahrgastzahlen im Bereich des Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart (VVS) gestiegen. Bei der Bilanz des Jahres 2020 mussten die VVS-Geschäftsführer jedoch von einer erheblichen Corona-Delle berichten. Ihr Ausblick in die Zukunft fällt dennoch positiv aus. Denn der ÖPNV wurde trotz Pandemie weiter ausgebaut und soll wieder wachsen.

Durch die Corona-Pandemie ging in der Region im Jahr 2020 die Zahl der Nutzer von Bussen und Bahnen um 39 Prozent zurück.  Foto: Just
Durch die Corona-Pandemie ging in der Region im Jahr 2020 die Zahl der Nutzer von Bussen und Bahnen um 39 Prozent zurück. Foto: Just

Bei einer Online-Pressekonferenz haben die VVS-Geschäftsführer Thomas Hachenberger und Horst Stammler am gestrigen Donnerstag von einem „noch nie dagewesenen Absturz“ der Nutzerzahlen berichtet. Im Jahr 2019 waren es mit einer neuen Rekordzahl noch 394 Millionen Fahrgäste gewesen, nachdem es von 338 Millionen Fahrgästen im Jahr 2012 jedes Jahr eine Steigerung gegeben hatte. Im Corona-Jahr 2020 stiegen jedoch im Bereich des VVS „nur“ noch 240 Millionen Fahrgäste in Busse und Bahnen ein. Gegenüber 2019 bedeutet das einen Rückgang um 39 Prozent.


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