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Vortrag in Nürtingen: Der Antisemitismus hat sich globalisiert

05.12.2019 05:30, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Beauftragte der Landesregierung gegen Antisemitismus, Michael Blume, sprach am Dienstagabend in Nürtingen

Der Antisemitismus ist wieder da. Oder war er vielleicht niemals ganz verschwunden? Michael Blume, der Beauftragte gegen Antisemitismus der Landesregierung, sprach am Dienstagabend auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Matthias Gastel (Grüne), den er noch aus Schulzeiten kennt, in der Geschäftsstelle der Nürtinger Zeitung am Obertor.

Michael Blume (links) und Matthias Gastel auf dem Podium am Obertor Foto: Sandrock
Michael Blume (links) und Matthias Gastel auf dem Podium am Obertor Foto: Sandrock

NÜRTINGEN. „Lange Zeit hat man geglaubt, dass der Antisemitismus ein abgeschlossenes Problem ist“, sagte Michael Blume am Dienstagabend vor knapp 30 Zuhörern. Dabei komme der Hass auf Juden aus unterschiedlichen politischen und religiösen Richtungen. Egal von rechts oder links, aus christlichen oder islamischen Kreisen: Das Objekt des Hasses sind die Juden schon seit Jahrhunderten. Dem will der streitbare Religionswissenschaftler mit einem sachlichen interreligiösen Dialog und Aufklärung entgegenhalten. „Der Hass darf in Deutschland niemals wieder so stark werden“, sagt Blume. Man müsse ihm entgegentreten.

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