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Von Höhlen, Hallen und Holunder

14.08.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sigrun Binder schreibt über die Barnberghöhle bei Neuffen

Wir parkten in der Nähe der großen schwarzen Brille, dieser originellen Plastik. Ich sehe immer das Gesicht von Sigmund Freud dahinter. Sie mahnt uns, diese Alblandschaft nicht aus dem Blick zu verlieren, sie zu hüten wie unseren Augapfel.

Die Wanderung zur Barnberghöhle oberhalb des Blauen Ranken, so genannt wegen des bläulichen Algenüberzugs, unternehme ich mit dem Naturfreund Klaus Baldzer aus Linsenhofen. Ich kenne niemanden, der die Alb so gut von innen und außen kennt wie er. Klaus Baldzer und seine Höhlenfreunde nennen die Barnberghöhle eine Opferhöhle geopfert dem freien Zugang, der Öffentlichkeit, dem Wanderer. Unversehrte Höhlen, wie zum Beispiel die Beurener Wilhelmshöhle mit einer Sinterfahne, die wie feinstes chinesisches Porzellan von der Decke hängt, bleiben strikt verschlossen und das ist auch gut so. Die scheuen, flinken Fledermäuse haben Vorrang. Ganz im Sinne des neuen Biosphärenreservats, das diese großartige europäische Landschaft schützt. Ihre Wälder, ihre Felsentäler, ihre Quellen, ihre Höhlen und ihre Stille.


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