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Von Einkorn, Emmer, Dinkel

16.07.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

BEUREN (la). In manchem Backwarenregal finden sich wieder Produkte aus Einkorn, Emmer oder Dinkel. Wer mehr über diese althergebrachten Getreidearten wissen will, ist bei der Pflanzenführung am Mittwoch, 18. Juli, um 15 Uhr im Freilichtmuseum richtig. Professor Jan Sneyd aus Beuren wird beim Museumsacker die hier wieder angebauten Pflanzen, ihre einstige und heutige Nutzung näher erläutern. Hier gibt es Gelegenheit, Einkorn, die erste und älteste und zugleich anspruchslose Weizenart kennenzulernen, genauso wie Emmer, einen Weizen, der bis ins 19. Jahrhundert in Süddeutschland verbreitet angebaut wurde und heute eine kleine Renaissance erfährt. Dinkel, auch Spelzweizen, Alemannen- oder Schwabenkorn genannt, war in Süddeutschland bis zum 19. Jahrhundert die wichtigste Getreideart, bevor er durch kurze, ertragreichere Saatweizen verdrängt wurde. Das anspruchslose, winterfeste Getreide mit ausgezeichneter Kornqualität wird heutzutage in Deutschland wieder auf einigen tausend Hektar angebaut. Neben den alten Getreidearten können noch manch andere traditionsreiche Nutzpflanzen auf dem Museumsacker wiederentdeckt werden. Hier werden viele historische Kartoffelsorten, Flachs, Linsen, Topinambur oder amtlich genehmigter Hanf angebaut. Der Spaziergang über das weitläufige Museumsgelände rund um die historischen Gebäude führt auch vorbei an Nutzgärten, wie sie einst üblich waren, nicht zu vergessen auch manch alte Streuobstsorte, die den Weg ins Museumsdorf gefunden hat.


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