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Von der Vergänglichkeit dörflichen Idylls

20.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Im Naturschutzzentrum Schopflocher Alb sind Fotografien von Dr. Wolf-Dietmar Unterweger zu sehen

LENNINGEN (tb). Hier bröckelt der Putz von der schwarzfleckigen Fassade, dort tummelt sich das Geflügel zwischen Misthaufen und Stall und an anderer Stelle blicken dem Betrachter wettergegerbte, tief zerfurchte Gesichter entgegen: Dr. Wolf-Dietmar Unterwegers Fotografien, die derzeit im Naturschutzzentrum Schopflocher Alb ausgestellt sind, nehmen die Besucher nicht nur einfach mit auf eine Reise in die bäuerliche Welt. Sie regen an zum genaueren Hinschauen und zum Nachdenken, zum Schwelgen und zum Zweifeln.

Man brauche Zeit, um sich in die Bilder einzufinden, betonte Alfred Buschle, Lehrer, Biologe und Freund Unterwegers, bei der Eröffnung der Ausstellung Unterweger und die bäuerliche Welt natürliche Vielfalt in Landschaft und Dorf im Naturschutzzentrum Schopflocher Alb. Die Fotografien des promovierten Chemikers seien nicht einfach nur schön und gelungen, hinter ihnen stecke sehr viel mehr.

Wolf-Dietmar Unterwegers Thema ist die dörfliche Welt, ihre ursprüngliche und eigenwillige Schönheit ebenso wie ihre Vergänglichkeit und Zerstörung.

Welche Schönheit hinter halb verfallenen Bauernhäusern, abgetretenen Pflastersteinen und verhärmten, faltigen Gesichtern steckt, erschließt sich dem Betrachter oft erst auf den zweiten Blick. Dann aber zumeist umso intensiver.

Melancholie und Kritik


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