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Vom Verhalten abhängig

06.06.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Manfred Klich, Wendlingen. Zum Artikel Harter Kampf gegen Aids in Deutschland vom 2. Juni. Viele staatliche und private Stellen haben Aufklärungsfeldzüge gestartet, um den Menschen zu helfen, sich vor Aids zu schützen. Ihre Beratung lässt allerdings meist jede moralische Erörterung vermissen. Selten wird dazu aufgerufen, eine Gewohnheit aufzugeben, weil sie aus moralischer Sicht verkehrt ist. Wir haben uns im Grunde genommen eingeredet, uns würden Schlagworte retten. Setz dir einen Schuss, wenn es sein muss, aber nimm eine saubere Nadel. Mehr Sex, wann und mit wem du möchtest, aber nicht ohne Kondom. Nein! Die Antwort heißt Nein. Nicht, weil es nicht cool oder nicht chic ist oder weil man im Gefängnis landet oder auf einer Aidsstation stirbt, nein, sondern weil es verkehrt ist, weil wir 6000 Jahre als vernunftbegabte menschliche Wesen Wahrheit und moralische Vollkommenheit gesucht haben. Die Wahrheit in ihrer reinsten Form ist kein freundlicher Klaps auf die Schulter. Sie ist ein bitterer Vorwurf. Was Moses vom Berg Sinai mitgebracht hat, waren nicht die zehn Empfehlungen. Aids hätte keine Seuche werden müssen. Es ist die erste Seuche in der Menschheitsgeschichte, deren Verlauf völlig von unserem bewussten Verhalten abhängt. Die Hauptregel zur Verhütung von Aids muss lauten: Führe ein moralisch einwandfreies Leben.


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