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Vom Karst und Kalk der Alb

22.05.2010, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mitmachaktionen am Pfingstmontag im Freilichtmuseum

(pm) Unter dem Motto „Karst und Kalk auf der Schwäbischen Alb“ bietet das Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Beuren am Pfingstmontag, 24. Mai, von 13 bis 17 Uhr einen Nachmittag mit Informations- und Mitmachaktionen. Steinmetz Volker Hahnel, das Nabu-Biosphärenmobil und Regina Gropper vom Freilichtmuseum erwarten ab 13 Uhr die Museumsgäste im Albdorf.

Heute weiß kaum noch einer, dass die Kalkherstellung einst langwierige, schweißtreibende Handarbeit war. Mehrere Tage und Nächte hintereinander an einem Meilerofen außerhalb der Ortschaften musste geschuftet werden und es bedurfte vieler Erfahrung, damit aus den Steinen am Schluss Kalk gewonnen werden konnte.

Im Freilichtmuseum Beuren steht der Nachbau eines bäuerlichen Kalkofens, wie er seit dem Mittelalter teilweise bis ins 20. Jahrhundert verwendet wurde. Der daraus gewonnene Branntkalk oder Stückkalk wurde zu vielerlei Verwendung weiterverarbeitet. An diesem Ofen wird erklärt, wie einst Branntkalk gewonnen wurde. Der Steinmetz Volker Hahnel hat sich für diesen Nachmittag etwas Besonderes einfallen lassen. Kinder können unter seiner Aufsicht Würfel aus Kalkstein bearbeiten und einfärben. Anschließend gibt es die Möglichkeit, mit diesen Würfeln auch alte Kinderspiele, wie „Himmel und Hölle“ oder „Mäxle“, zu spielen.


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