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Vom Arbeiterverein Fortschritt zur SPD

09.10.2007 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wolfschlugens Sozialdemokraten feiern morgen ihr 100-jähriges Bestehen Landesvorsitzende Ute Vogt spricht

WOLFSCHLUGEN. Gipser, Maurer, Bodenleger und Fabrikler: Sie prägten im deutschen Kaiserreich das Bild des Dorfes Wolfschlugen. Kein Wunder, dass die Ideen der Sozialdemokratie dort auf fruchtbaren Boden fielen. Vor hundert Jahren gab man ihnen auch eine institutionalisierte Form. Morgen, Mittwoch, feiert man in der Aula der Grund- und Hauptschule dieses Jubiläum. Und dazu gibt sich auch die Landesvorsitzende der SPD, Ute Vogt, die Ehre.

Die Geschichte der Sozialdemokratie bei den Hexenbannern reicht noch viel länger zurück als hundert Jahre. Schon im Juni 1890 wurde die Gründung eines Arbeitervereins beabsichtigt. Es scheint indes nicht dazu gekommen zu sein, denn um die Jahresmitte 1907 kam es dann zu einer förmlichen Gründung.

Das weiß man auch nur mittelbar, denn ein Zeitungsbericht vom 12. August 1907 sprach von einem kürzlich gegründeten Verein. Die Quellenlage aus dieser Zeit ist äußerst schwierig, denn fast alle wichtigen Unterlagen der Sozialdemokraten wurden von den Nazis beschlagnahmt und vernichtet, schreibt Ortsvorsitzender Eberhard Rößler mit Blick auf die Chronik der Wolfschlugener Gliederung seiner Partei.


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