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Vogelschutz: Finanzieller Ausgleich gefordert

07.02.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gemeinderat hält Einwendungen gegen Ausweisung großflächiger Vogelschutzgebiete aufrecht

BEUREN (pm). Im Rahmen der zweiten Stufe des Beteiligungsverfahrens hatte sich der Beurener Gemeinderat einmal mehr mit der Ausweisung großflächiger Vogelschutzgebiete auf Gemarkung Beuren zu befassen. Anlässlich eines von der CDU-Fraktion organisierten Besuchs bei Landwirtschaftsminister Haug habe man, so informierte Bürgermeister Hartmann seinen Gemeinderat, erfahren, dass die Vogelschutzgebiete bis Ende des Jahres zur Rechtskraft gebracht werden. Im Gegensatz zu faktischen Vogelschutzgebieten sei es in Vogelschutzgebieten möglich, im Rahmen von Ausnahmen oder Ausgleichsmaßnahmen gemeindliche Planungen umzusetzen.

Die schlechteste aller Lösungen sei die, ein Gebiet zu haben, das nicht im Vogelschutzgebiet liegt, aber von Vögeln besiedelt ist. Bei Bauleitplanungen der Gemeinde genüge dann der Einwand, dass im Gebiet Vögel vorhanden sind, um dieses in ein faktisches Vogelschutzgebiet zu verwandeln und jegliche Planung zunächst zu stoppen.

Die ornithologische Überprüfung der Gemarkung Beuren durch das Büro Denzel & Matthäus ergab, dass bestimmte Gebiete im Bereich Hagnach sowie im Bereich Untere Wiesen aus ornithologischer Sicht nicht in ein Vogelschutzgebiet gehörten. Diese Gebiete seien daher aus der Schutzkulisse herauszunehmen.


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