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Verwirrung ums Feuilleton

04.07.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Hans Fröhlich, Tischardt. Zum Artikel „Musik ist Arbeit, Arbeit, Arbeit“ vom 1. Juli. Ich habe die Ausführungen von Susanne Benda über das Konzert der Stuttgarter Philharmoniker mit Anna Gourari (Klavier) und Alexander Joel (am Dirigentenpult) mit großem Vergnügen gelesen, aber leider nicht verstanden: Ich kann mir ein Konzert mit Orchester, worin Schumanns „Kreisleriana“ (für Klavier als Soloinstrument) mit Tschaikowskys „Nussknacker“-Ballett zusammengewürfelt wird, nicht vorstellen.

Dass für den Kapellmeister „selbst die zauberhafteste Klangkunst zuallererst das Produkt harter, intensiver Arbeit ist“, deckt sich für mich nicht mit der Aussage, er sei nicht „der Inspirator am Pult“. Speziell die Beschreibungen von kunstvollen Tempo-Verzögerungen im Dreivierteltakt von Léo Delibes „Coppélia“ und so weiter lösten eine große Verwirrung aus.

Als es nun hieß, dass bei der russischen Pianistin Anna Gourari beim Schumann-Klavierkonzert wegen ihrer geringen Klangkultur und Wandlungsfähigkeit die Effekte „pauschal“ und „aufgesetzt“ wirkten und auch der Flügel wie ein „großer schwarzer Zauberhut“ erschien und man nach Abschluss E. T. A. Hoffmann lesen sollte, war ich mit meinem Latein am Ende.


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