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Vergessener Genuss aus der Region

24.09.2013 00:00, Von Linda Jaiser — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Arche des Geschmacks lockte am Sonntag zahlreiche Besucher ins Freilichtmuseum

Unter dem Motto „Essen, was man retten will“ stand der Archemarkt im Freilichtmuseum. An über das Museumsgelände verteilten Informationsständen wurden insgesamt 14 Archepassagiere vorgestellt und konnten gekostet werden. Geführte Rundgänge und Kurzvorträge lieferten Hintergrundinformationen.

Die Kinder hatten viel Spaß beim gemeinsamen Zubereiten des „Archeburgers“ mit Koch Eberhard Braun. Foto: lin
Die Kinder hatten viel Spaß beim gemeinsamen Zubereiten des „Archeburgers“ mit Koch Eberhard Braun. Foto: lin

BEUREN. Die Albschnecke, Schwäbischer Dickkopf-Landweizen, Musmehl und das Filder-Spitzkraut gehören zu den selten gewordenen und vom Aussterben bedrohten Pflanzen und Lebensmitteln aus der Region, die von Slow Food Deutschland in die Arche des Geschmacks aufgenommen wurden, um sie vor dem Vergessen zu retten. Walter Belßner, Vorsitzender des Slow Food Conviviums Stuttgart, informierte mit seinen Kollegen die Besucher. Er bedauere die Abnahme der Vielfalt in den Lebensmittelerzeugnissen, beispielsweise der Äpfel- und Birnensorten: „Mit den Archepassagieren wollen wir Aufmerksamkeit für diese größere Vielfalt durch fast ausgestorbene Produkte schaffen.“


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