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Vater soll Tochter missbraucht haben

17.02.2018 00:00, Von Matthäus Klemke — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Prozessauftakt: Dem gebürtigen Nürtinger wird unter anderem Vergewaltigung vorgeworfen

Gestern begann am Landgericht Stuttgart der Prozess gegen einen 50-jährigen gebürtigen Nürtinger. Er soll über mehrere Jahre hinweg seine Tochter sexuell missbraucht haben.

WOLFSCHLUGEN/STUTTGART. Es waren schockierende Vorwürfe, mit denen sich der Angeklagte gestern bei der Verlesung der Anklageschrift konfrontiert sah. Einen Antrag der Verteidigung auf Ausschluss der Öffentlichkeit lehnte die die Vorsitzende Richterin der Vierten Großen Jugendkammer, Cornelie Eßlinger-Graf, ab.

Mehrere Minuten trug die Staatsanwältin vor, was dem Familienvater zur Last gelegt wird. Sie berichtete detailliert über jeden der 13 Fälle, in denen er gegenüber seiner Tochter sexuell übergriffig geworden sein soll. Immer wieder schüttelte der 50-Jährige den Kopf, rang scheinbar um Fassung. Ihm werden unter anderem schwerer sexueller Missbrauch und Vergewaltigung vorgeworfen.

Das Martyrium des heute 17-jährigen Mädchens soll in der Zeit von September 2011 bis Februar 2016 stattgefunden haben – damit wäre sie beim ersten Übergriff erst zehn Jahre alt gewesen. Die meisten Fälle sollen sich in der Wohnung der Familie in Wolfschlugen ereignet haben, andere im gemeinsamen Familien-Urlaub.


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