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Unterwegs im Unterland

17.10.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (hig). Kleinodien landschaftlicher, historischer, kultureller Art sind im Ländle allenthalben vorhanden, oft unauffällig man muss sie nur finden. Das ist den Wanderern des Nürtinger Albvereins bei ihrer Busfahrt ins Bottwartal eindrucksvoll bewiesen worden.

Der Wandertag der 50-köpfigen Gruppe begann in Großbottwar. Eine Ortsbegehung konnte trotz des Nebels das schöne mittelalterliche Ortsensemble mit dem stattlichen Rathaus zeigen. Der einstündige Anstieg zum Wunnenstein, dem 393 Meter hohen markantesten Berg zwischen Neckartal und den Löwensteiner Bergen, war vom Nebel umschlossen, der erhoffte Rundblick vom Aussichtsturm war späteren Stunden vorbehalten.

Nach kurzer Pause am Höhenrestaurant wanderte die Gruppe sanft bergab nach Oberstenfeld. Inzwischen überstrahlte pralle Sonne das Bottwartal, die Laubfärbung von Wald und Reben, auf den Bäumen leuchtende Apfelsorten, die Sicht auf Burg Hohenbeilstein und auf Burg Lichtenberg vermittelten den wahrhaften Eindruck eines goldenen Herbsttages. Ziel in Oberstenfeld war die Stiftskirche St. Johannes, deren ältester Teil auf das Jahr 1025 zurückgeht. Die dreischiffige Basilika, die schon ihrer Größe wegen hier nicht erwartet wird, erregte Staunen und Bewunderung. Die Kirche soll durch adelige Chorfrauen gestiftet worden sein, die 1016 ein Kloster gegründet hatten. Dieter Emmert führte durch die Kirche und in die Krypta, gab Erläuterungen zum Flügelaltar, zu den Epithaphen und zu den wechselnden Besitzverhältnissen.


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