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Unterensinger protestieren gegen Mobilfunkantenne

29.07.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Unterensinger protestieren gegen Mobilfunkantenne

Um den derzeitigen Mobilfunkstandard UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) zu verbessern, hat der Netzbetreiber T-Mobile die Aufstellung eines weiteren Mobilfunkmasten in der Unterensinger Kelterstraße angekündigt. Dass die Strahlung einer solchen Antenne nicht gerade gesundheitsfördernd ist, ist bekannt. Die Bürgerinitiative Mobilfunk hat deshalb gestern Nachmittag zum Protestmarsch durch die Straßen der Gemeinde aufgerufen. Vom Dorfbrunnen in der Ortsmitte zogen die knapp 100 Demonstranten in die Kelterstraße und machten dabei ihrem Unmut Luft. Die Gemeinde und die Bürgerinitiative wollten im Vorfeld der Verhandlungen mit dem Kommunikationsunternehmen eine einvernehmliche Lösung für den neuen Standort finden, dieses Bemühen wurde von T-Mobile aber völlig ignoriert. Ein Alternativstandort war unter Mithilfe eines Baubiologen bereits gefunden, die Strahlenbelastung für die Unterensinger Bürger wäre hier sogar um 70 Prozent niedriger gewesen als in der Kelterstraße. Die Antenne hätte an diesem Punkt 150 000 Euro gekostet, in der Kelterstraße belaufen sich die Kosten auf 50 000 Euro. Die waren an einer Einigung nie ernsthaft interessiert, so Armin Mauser, der Erste Vorsitzende der Bürgerinitiative, nur wirtschaftliche Interessen stehen im Vordergrund. jh


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