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Unter Alkohol steigt die Aggressivität

31.12.2020 05:30, Von Thomas Krytzner — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gewalt gegen Einsatzkräfte: Im Kreis Esslingen setzen Hilfsorganisationen auf Zusammenarbeit, um Eskalationen entgegenzuwirken

Kräfte der Feuerwehr, der Polizei und des Rettungsdienstes kommen, um zu helfen und Leben zu retten. Jeder Einsatz ist ein Kampf gegen die Zeit. Darauf sind die Einsatzkräfte vorbereitet. Auf Gewalt, Übergriffe und brutale Attacken jedoch nicht. Dass sich solche Szenen im Kreis Esslingen in Grenzen halten, ist auf die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen zurückzuführen.

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste arbeiten, wie vor einigen Wochen beim Großbrand in der Nürtinger Schafstraße, eng zusammen. Eskalationen durch Passanten werden damit verhindert, sagt Stadtbrandmeister Ralf Bader.  Archivfoto: SDMG/Kohls
Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste arbeiten, wie vor einigen Wochen beim Großbrand in der Nürtinger Schafstraße, eng zusammen. Eskalationen durch Passanten werden damit verhindert, sagt Stadtbrandmeister Ralf Bader. Archivfoto: SDMG/Kohls

„Jeder, der unsere Kolleginnen und Kollegen im Dienst attackiert, tötet vielleicht indirekt einen Menschen. Hören Sie auf damit“, forderte der Bundesvorsitzende der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft Siegfried Maier in einem dringlichen Appell bereits vor einem halben Jahr. Der Gewerkschaftsboss befürchtet eine Zunahme der Gewalt vor allem an Silvester und fordert daher, dass Einsatzkräfte auf drohende Übergriffe sensibilisiert werden: „Wir wollen keine Vorbereitung auf mögliche Kämpfe. Aber es ist wichtig, dass sich die Kollegen befreien können, wenn es keinen anderen Ausweg gibt.“ Der Gewerkschafter empfiehlt deswegen bundesweit die Vorbereitung auf solche Situationen durch Training, das Abwehrtechniken vermitteln soll.


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