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Unser Verhältnis zur Eucharistie

19.06.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Manchmal begegnen mir Menschen, die möchten mit kritischen oder manchmal sogar provozierenden Bemerkungen kirchliche Feste in Frage stellen und sie zu einer unsinnigen Lehre der Kirche machen. Dabei fällt mir hinsichtlich des Fronleichnamsfestes die Begegnung zwischen einem jungen Mann und einem Priester ein, dessen kritische Fragen er zu entkräften suchte: „Wie ist es möglich, dass aus Brot und Wein Fleisch und Blut Christi werden?“ Der Priester antwortete: „Wenn schon dein Körper die Nahrung, die du zu dir nimmst, in Fleisch und Blut umsetzt, also verwandeln kann, warum soll Gott nicht auch das andere vermögen?“

Pfarrer Daniel Heller, St. Kolumban Wendlingen
Pfarrer Daniel Heller, St. Kolumban Wendlingen

Der Mann gab sich nicht geschlagen: „Wie kann denn in einer so kleinen Hostie der ganze Christus zugegen sein?“ Der Priester gab zur Antwort: „Eine Landschaft, die vor dir liegt, ist so groß und dein Auge so klein. Und doch ist das Bild der großen Landschaft in deinem Auge. Warum soll es dann nicht möglich sein, dass in der kleinen Brotsgestalt der ganze Christus zugegen ist?“


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