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Ungleich verteilt?

30.07.2015, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Kunzmann beklagt Bevorzung der Gemeinschaftsschule

(pm) „In dieser Deutlichkeit habe ich das nicht erwartet“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Thaddäus Kunzmann nach Durchsicht der Zuweisungen des Landes für Ergänzungsstunden an den allgemeinbildenden Schulen des Landkreises Esslingen. Von 2010/2011 bis 2014/2015 sei die Zahl der Ergänzungsstunden an den Realschulen von 455 auf 170 Stunden zurückgegangen. Auch die Grund-, Haupt- und Werkrealschulen litten unter einem Rückgang der Zuweisungen. An den Gymnasien seien die Ergänzungsstunden um 15 Prozent zurückgefahren worden. Das geht aus der Antwort von Kultusminister Andreas Stoch (SPD) auf eine kleine Anfrage Kunzmanns hervor.

Massiv erhöht hätten sich dagegen die Ergänzungsstunden in der Gemeinschaftsschule. Von 2013/2014 auf 2014/2015 sei die Zahl um 423 Prozent nach oben gegangen. „Selbst wenn man berücksichtigt, dass in diesem Zeitraum auch die Schülerzahlen an der Gemeinschaftsschule stiegen, ist das doch ein deutlich überproportionaler Anstieg“, so Kunzmann. Die Landesregierung schichte massiv Ressourcen anderer Schularten auf die Gemeinschaftsschule um. Das sei eine bewusste, ideologisch getriebene Vernachlässigung erfolgreicher Schulmodelle, so Kunzmann. „Als CDU lehnen wir dies ab.“ Schulen dürften sich ruhig im gegenseitigen Wettbewerb messen – aber zu fairen und vergleichbaren Rahmenbedingungen. „Ungleichbehandlungen sind für uns nicht tragbar.“


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