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Unglaubliches Geschwätz

31.08.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Jochen Findeisen, Schlaitdorf, Pressesprecher Attac Nürtingen. Es ist schon bemerkenswert, zu welchen Spitzenleistungen an Narretei und Unmenschlichkeit Politiker und Verwaltungsbeamte in der Lage sind, wenn es darum geht, neue und angeblich zumutbare Einsatzmöglichkeit für Arbeitslose zu finden. Unlängst war in dieser Zeitung zu lesen, dass einer jungen Mutter von einer Arbeitsagentur zugemutet werden sollte, im Nuttenmilieu für eine einschlägige Internetplattform Anzeigen zu akquirieren. Jetzt fordert Verkehrsminister Tiefensee (SPD) nach Auffindung von zwei Sprengstoffkoffern in einem Zug der deutschen Bahn AG, den Einsatz von Arbeitslosen als Zugbegleiter zu fordern. Der CDU-MdB Clemens Binninger (Böblingen) verlangt, den Einsatz bewaffneter Zugbegleiter zu erwägen sogenannte Rail-Marshalls, vergleichbar mit den Sky-Marshalls auf vielen Flügen. (Wenn der nächste Sprengstoffkoffer in einer öffentlichen Toilette gefunden wird, ist wohl der Einsatz von Arbeitslosen als Piss-Marshalls angezeigt?)


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