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Und noch eine Warnung

05.09.2009 00:00, Von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auf die Gefahr verunreinigter Wattestäbchen früh hingewiesen

FRICKENHAUSEN. Die „Wattestäbchen-Affäre“ um verunreinigte Beweismittel im Zusammenhang mit der Suche nach dem „Phantom von Heilbronn“, das die Polizistin Michèle Kiesewetter regelrecht hingerichtet haben sollte, wird immer mysteriöser: Das Internet-Portal stern.de berichtete gestern, dass Ermittler das Landeskriminalamts (LKA) schon ein Dreivierteljahr, bevor Innenminister Heribert Rech und die LKA-Spitze die Frickenhäuser Firma Greiner Bio One öffentlich an den Pranger gestellt und mit einer Millionenklage bedroht hatte, sogar schriftlich vor kontaminierten Wattestäbchen gewarnt hätten. Mittlerweile hat das Innenministerium dies bestätigt. Und beim LKA einen ausführlichen Bericht angefordert.

Laut stern.de wurde in dem schriftlichen Vorgang die Mutmaßung festgehalten, dass es das „Phantom“ gar nicht gebe, sondern ein realistischer Grund für die häufig aufgefundene DNA-Spur der „unbekannten weiblichen Person“ darin liegen könnte, dass die von Kriminaltechnikern an den Tatorten benutzten Spurentupfer bereits mit genetischem Material kontaminiert gewesen seien. Dieser Vorstoß sei indes von der Führung des Kriminaltechnischen Instituts beim LKA „abgebügelt“ worden.


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