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Umstrittene Vorsorge mit PSA-Wert

12.11.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

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Männer ab dem 45. Lebensjahr sollten zur Vorsorge gehen. Neben der konventionellen Tastuntersuchung wird viel über den PSA-Wert diskutiert, der den Krebs im Frühstadium anzeigt. Dieser Tumormarker reagiere aber nicht nur bei Karzinomen, sondern auch bei Entzündungen der Prostata, erklärt Urologe Fritz Feise. Deshalb bestehe die Gefahr, dass man eine Lawine von Biopsien auslöse. Das Prostata-Karzinom sei jedoch weit verbreitet und nicht in jedem Fall lebensbedrohend. Bei vielen Männern bleibe es unerkannt und ohne Folgen. Deshalb gelte inzwischen die „aktive Überwachung“ als weitere anerkannte Therapie. Es werde ein Forschungsthema der nächsten Jahre sein, wie man anhand des PSA-Wertes herausfinde, ob ein Karzinom aggressiv sei. Letztlich müsse jeder Mann für sich entscheiden, ob er ohne Tastbefund noch den PSA-Wert feststellen lasse. Sinnvoll sei, wenn ein 40-Jähriger den Wert messen lasse, um ihn später zu vergleichen. Die Dynamik des Wertes sei aussagekräftiger als der Grenzwert.


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