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"Über neue Formen nachdenken"

19.11.2005 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sozialminister Renner sprach vor dem Kreisdiakonieverband

KIRCHHEIM (rh). Im Rahmen einer Veranstaltung des Kreisdiakonieverbands Esslingen sprach Sozialminister Andreas Renner bei der siebten Kirchheimer Gala in der Kapelle des Schlosses.

„Alt – arm – allein: Es könnte auch anders sein“, davon ist Arbeits- und Sozialminister Andreas Renner überzeugt. Die Kirchheimer Schlossgala beschäftigte sich unter dieser These mit Entwürfen für eine altersgerechte Zukunft.

Zum siebten Mal hatten der Kreisdiakonieverband Esslingen, der Kirchheimer Verein „Diakonie und Gemeinde“ und die Heinrich-Sanwald-Stiftung, die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert, in die Kapelle des Kirchheimer Schlosses eingeladen. Alle drei Institutionen sind auch in der Betreuung alter Menschen aktiv.

Sie treibt die Sorge um, dass durch die demografische Entwicklung und die aktuelle Finanzlage, die gleichbleibende oder gar sinkende Renten zur Folge hat, „sich die Situation alter Menschen zunehmend verschlechtert“, so Eberhard Haussmann, Geschäftsführer des Kreisdiakonieverbands.

Vor rund 150 Gästen betonte Sozialminister Andreas Renner, dass sich die Altersarmut in den vergangenen Jahren generell deutlich verringert habe. Wer jedoch zum Pflegefall werde, dem drohe mehr oder weniger schnell die Gefahr, „in die Armut hineinzurutschen“, weil die durchschnittliche Rente nicht zur Finanzierung eines Pflegeheimplatzes ausreiche.


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