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Trotz Brand: Tischardter Schützenverein trainiert wieder

22.01.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am 30. Dezember brannte das Tischardter Schützenhaus fast vollständig nieder. Erst von oben wird das ganze Ausmaß der Schäden deutlich, wie dieses Drohnenbild des Schützenvereins zeigt. Die Polizei geht derzeit von einer fahrlässigen Brandstiftung als Ursache aus, nicht wie ursprünglich vermutet von einem technischen Defekt. Dietmar Schäfer, Vorstand des Schützenvereins, berichtet, dass die Tragfähigkeit des Gebäudes gerade von Statiker und Architekt untersucht wird um zu klären, ob noch etwas zu retten ist, oder ob das Gebäude vollständig abgebrochen und neu gebaut werden muss. Davon hängt auch ab, wie hoch der Schaden letztendlich ist. Derzeit wird er auf 700 000 Euro geschätzt. Die Schützen können unterdessen weiter trainieren: Die Schützengilde Frickenhausen hat dem Verein angeboten, bis auf Weiteres das Training im Schützenhaus in Frickenhausen abzuhalten. Daher findet das reguläre Schießtraining in Luftgewehr, Pistole, Kleinkaliber und Großkaliber jeden Freitag zusammen mit der Schützengilde Frickenhausen ab 19 Uhr statt, informiert Stephan Morgenstern vom Tischardter Schützenverein. Auch die erst seit 2018 bestehende Sommerbiathlon-Abteilung trainiert ab jetzt jeden Mittwoch ab 18 Uhr im Schützenhaus Frickenhausen. Sommerbiathlon besteht aus den beiden Teildisziplinen Crosslauf und Luftgewehrschießen. Für Kinder unter zwölf Jahren gibt es ein Schießtraining mit Lasergewehren. Ab dem Frühjahr möchte die Abteilung, wie geplant, an Wettkämpfen teilnehmen, so Morgenstern. bg/Foto: Schützenverein Tischardt

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