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Trauer um Walter Straub

16.03.2007, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Unterensingens Altbürgermeister ist am Mittwoch gestorben

Viele in der Gemeinde werden in großer Dankbarkeit auf sein Lebenswerk zurückblicken: Denn als das kann man die Entwicklung des Dorfes während seiner Amtszeit durchaus bezeichnen. Ganze 26 Jahre alt war er, als er zum Schultes gewählt wurde, aber er scheute sich nicht vor den Herausforderungen des Strukturwandels im Ballungsraum Stuttgart. Im Gegenteil. Er empfand sie stets als Ansporn.

Und was unter seiner Regie geschah, das konnte sich wahrlich sehen lassen, als er 1994 die Amtsgeschäfte an seinen Nachfolger Sieghart Friz übergab: Das einstige Bauerndorf hatte sich in eine moderne Gemeinde verwandelt, in der gute Bedingungen für die Industrie ebenso geschaffen worden waren, wie man den Ansprüchen der Menschen nach einem angenehmen Wohnumfeld Rechnung getragen hatte.

Und Walter Straub wusste ganz genau, dass zur Ansiedlung zukunftsträchtiger Betriebe eben nicht nur die Ausweisung von Bauland gehört, sondern dass sie Rahmenbedingungen suchen, die ihnen und ihren Kunden das Leben auch angenehmer machen. Es mag nur eine Kleinigkeit am Rande sein, aber es ist auch bezeichnend: Das erste Gebäude im Industriegebiet war ein niveauvolles Restaurant, dessen Betreiber, die Familie Bosse, Straub höchstpersönlich aus Nürtingen abgeworben hatte (viele in der Nachbarstadt ärgern sich noch bis heute, dass ihm dies damals gelungen ist).


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