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Tragisches Schicksal vor dem Landgericht

18.02.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

29-jährige Frau soll im Wahn mit einer Schere auf eine andere Frau eingestochen haben

NÜRTINGEN (wic). Ohne Grund soll eine 29-jährige Haushaltshilfe am Nachmittag des 26. Juli vergangenen Jahres in einem Nürtinger Seniorenheim einer anderen Frau, die dort als Pflegerin arbeitet, die Haare abzuschneiden versucht und sie dann durch Stiche mit der Schere verletzt haben. Die Tat, die jetzt am Stuttgarter Landgericht verhandelt wird, soll die Beschuldigte im Zustand eines psychischen Ausnahmezustandes verübt haben. Daher sei sie schuldunfähig, sagt der Staatsanwalt.

Für die Richter der 5. Großen Strafkammer steht laut einem vorläufigen Gutachten des psychiatrischen Sachverständigen bereits fest, dass die Beschuldigte nicht wegen einer Körperverletzung oder gar versuchter Tötung einer anderen Person bestraft werden kann. Grund: Sie leidet seit Jahren an einer akuten psychischen Krankheit. Sie glaubt auch, wie sie jetzt selbst vor Gericht vortrug, dass die Frau, der die Scherenstiche galten, Kinder gestohlen und entführt habe. Aufgrund ihrer psychischen Krankheit bilde die Frau für die Allgemeinheit eine Gefahr und müsse in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen werden, so der Antrag der Staatsanwaltschaft.


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