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Tödliches Ende einer Freundschaft

07.03.2008 00:00, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Tödliches Ende einer Freundschaft

Opfer und Verursacher ohne Führerschein Ein Jahr auf Bewährung und weitere Auflagen

NÜRTINGEN. Sie kannten einander seit Kindertagen, sie blieben in all den Jahren in losem Kontakt miteinander und dann, am 1. Mai vergangenen Jahres, fand die Freundschaft ein tödliches Ende. An jenem fatalen Tag nahm der 18-Jährige, der jetzt wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht stand, in den frühen Morgenstunden per Handy Kontakt mit seinem 19-jährigen Freund auf. Man verabredete ein Treffen auf einem Nürtinger Parkplatz. Beide hatten keinen Führerschein, und beide setzten sich ungefragt ins Auto ihrer Eltern.

Wozu und warum sie sich treffen wollten, wurde bei der Verhandlung am Nürtinger Amtsgericht nicht deutlich.

Der 18-Jährige kam mit dem Jaguar seines Vaters, der 19-Jährige mit dem Daimler seines Vaters. Weil auf dem Parkplatz der Jaguar nicht mehr starten wollte, setzte man sich in den Daimler und unternahm eine Spritztour nach Frickenhausen.

Dem 18-Jährigen kam das Unternehmen schon deshalb zupass, weil zwei Wochen später seine Führerscheinprüfung anstand und er nach eigenem Bekunden noch nicht genug Fahrerfahrung hatte.


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