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Tod nach Mandel-OP: Familie aus Großbettlingen wirft Uniklinik Tübingen schwere Fehler vor

16.07.2020 05:30, Von Matthäus Klemke — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Eine Familie aus Großbettlingen wirft der Uniklinik Tübingen schwere Fehler bei der Behandlung ihres dreijährigen Jungen vor

Ein dreijähriger Junge aus Großbettlingen stirbt drei Tage nach einem Routineeingriff an den Mandeln. Die Familie wirft dem Universitätsklinikum Tübingen schwere Fehler bei der Behandlung vor. Das Landgericht Tübingen gab den Eltern gestern recht.

Am Tübinger Landgericht fand der Zivilprozess gegen die Uniklinik statt.  Foto: Klemke
Am Tübinger Landgericht fand der Zivilprozess gegen die Uniklinik statt. Foto: Klemke

GROSSBETTLINGEN/TÜBINGEN. „Ich habe auf eine Entschuldigung gehofft“, sagte der Vater des 2018 verstorbenen Kindes kurz nach der Verhandlung am gestrigen Mittwoch. Auch wenn das Gericht der Familie am Ende recht gab – wie ein Sieg fühlte es sich für die trauernden Eltern nicht an. „Dieser Mann hat unser Leben zerstört“, sagte der Vater und blickte auf den Arzt, der gerade den Gerichtssaal verließ.


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