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Tierschutzverein kommt nicht zur Ruhe

21.02.2015, Von Kornelius Fritz — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Staatsanwalt ermittelt gegen Ex-Vorsitzenden – Neuer Clubchef kassierte 4500 Euro für Fotos

Knapp zwei Jahre nachdem bekannt wurde, dass der ehemalige Vorsitzende Bertram Baresel eigenmächtig Geld aus der Vereinskasse auf sein Privatkonto überwiesen hatte, ist die Aufarbeitung der Vergangenheit beim Tierschutzverein Esslingen noch nicht abgeschlossen. Der neue Vorstand hat inzwischen Strafanzeige gegen Baresel gestellt, die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts der Untreue.

Info

Fundtierverträge

Werden entlaufene oder ausgesetzte Tiere gefunden, ist per Gesetz die jeweilige Kommune für deren Versorgung zuständig. Üblicherweise übernehmen die Tierschutzvereine diese Aufgabe und bekommen die Kosten von den zuständigen Städten und Gemeinden erstattet. Dies kann entweder einzeln für jedes Tier oder durch eine Pauschale geschehen. Um seine Einnahmen besser planen zu können, bemüht sich der Tierschutzverein Esslingen seit etlichen Jahren um Pauschalverträge.
Elf der insgesamt 44 Kommunen im Landkreis haben inzwischen solche Verträge unterschrieben. Pro Einwohner überweisen sie jedes Jahr 78 Cent an den Tierschutzverein. Pauschalverträge bestehen bislang mit Aichwald, Baltmannsweiler, Deizisau, Denkendorf, Esslingen, Köngen, Neuffen, Nürtingen, Oberboihingen, Unterensingen und Wolfschlugen.
Filderstadt hat ein eigenes Tierheim, das auch Fundtiere aus Leinfelden-Echterdingen und Aichtal aufnimmt.


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