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Tierkinder in Gefahr

29.04.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Ob junge Hasen, Rehkitze oder Vogelküken – ab Ende April verwandeln sich Feld und Flur in eine regelrechte Kinderstube. Der Landesjagdverband bittet daher in einer Pressemitteilungalle Naturfreunde und Spaziergänger um erhöhte Rücksichtnahme.

In keinem Fall sollten Spaziergänger Jungtiere anfassen, das schreckt die Mutter ab und macht Kitz und Co. tatsächlich zu Waisen. Auch stöbernde Hunde können zur großen Gefahr werden. Hochträchtige Rehe sind bei weitem nicht mehr schnell genug, um erfolgreich vor ihnen flüchten zu können. Rehkitze, junge Hasen oder Vogelküken sind ebenfalls leichte Beute.

Der Landesjagdverband bittet daher alle Erholungssuchenden, sich gerade in der Brut- und Setzzeit bis Ende Juni nur auf den ausgewiesenen Wegen aufzuhalten und Hunde anzuleinen, die nicht auf Zuruf oder Pfiff reagieren, wenn sie Wild aufstöbern. Dies gilt auch dort, wo kein Leinenzwang besteht.

Risikoreich für den Nachwuchs – auch für Bodenbrüter wie Kiebitz und Uferschnepfe – ist nach Auffassung der Experten auch die jetzt anstehende Frühjahrsmahd. Wenn diese dem Jagdpächter Mähflächen rechtzeitig melden, suchen Jäger kurz vor der Mahd die Flächen mit ausgebildeten Jagdhunden ab und bringen Jungtiere in Sicherheit oder machen Mähflächen mit Blinklichtern, Flatterband oder Radios für das Wild unattraktiv. Der Landesjagdverband appelliert daher an die Landwirte, den Jägern vor Ort die Mahdtermine rechtzeitig mitzuteilen.


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