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Thema Alkohol

14.05.2009, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Landkreis sieht Modellprojekt als Erfolg

(la) Vor einem Jahr startete auch im Landkreis Esslingen das Bundesmodellprojekt HaLT (Hart am Limit – Halt sagen und Halt geben). Es richtet sich an Jugendliche, die nach exzessivem Alkoholkonsum mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden, und an ihre meist sehr besorgten Eltern.

Das Thema ist hochaktuell, steigende Zahlen bei den Notaufnahmen sind bundesweiter Trend. Im Jahr 2008 wurde die Jugend- und Drogenberatung von den Kliniken nach einer Schweigepflichtentbindung über 28 betroffene Jugendliche informiert. Sie waren vorwiegend in der Kreisklinik Nürtingen, dem Städtischen Klinikum Esslingen und der Filderklinik aufgenommen worden.

Brückengespräch wurde angeboten

Ihnen wurde ein sogenanntes „Brückengespräch“ gemeinsam mit ihren Eltern angeboten. Mit 23 Jugendlichen und ihren Eltern kamen Gespräche zustande. In vier Risiko-Checks als Gruppenangebote konnten sich die Jugendlichen damit auseinandersetzen, wie es zu ihrer Alkoholvergiftung gekommen ist und welche Rolle die Clique dabei spielte. Jugendliche berichten immer wieder sichtbar betroffen von der Aussage des Notarztes, dass es „kurz vor knapp“ war und sie eine halbe Stunde später vielleicht schon hätten tot sein können.


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