Nürtingen

Prozess nach Messerattacke in Nürtingen: Tat hinterlässt Verständnislosigkeit

14.02.2020 05:30, Von Uwe Gottwald — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Gerichtsmedizinische Gutachterin und Vertreter der Jugendgerichtshilfe im Landgericht befragt

Gestern wurde die Verhandlung am Landgericht Stuttgart fortgesetzt, in der sich fünf Jugendliche wegen einer Attacke im vergangenen Sommer auf einen 27-Jährigen in Nürtingen zu verantworten haben. In einem gerichtsmedizinischen Gutachten kam die Schwere der Verletzungen des Opfers, unter anderem durch einen Messerstich, zur Sprache.

NÜRTINGEN/STUTTGART. Die Anklage lautet auf versuchten Mord. Die fünf Jugendlichen sollen dem Opfer durch die Innenstadt gefolgt sein, um ihm ein TShirt mit dem Aufdruck „Nürtinger Hurensöhne“ zu entwenden. Während sie sich von dem Aufdruck provoziert gefühlt haben wollen, bezeichnete das Opfer das T-Shirt als selbstironisch, gemünzt auf die Punkband, der er angehörte und die einen entsprechenden Liedtitel im Repertoire hatte (wir berichteten). Einem 19-Jährigen wird der Messerstich in den Rücken vorgeworfen, das Messer stammt von einem 17-jährigen Mitangeklagten, beide hätten das Opfer auch mit Schlägen und Tritten attackiert.


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