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Tagesmütter, verzweifelt gesucht

20.09.2012 00:00, Von Barbara Gosson — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Trotz besserer Verdienstmöglichkeiten ging die Zahl der Tagespflegepersonen zurück – Gemeinde möchte weitere Anreize schaffen

UNTERENSINGEN. Im März 2011 hatte der Unterensinger Gemeinderat ein Modell beschlossen, mit dem die Kindertagespflege in Unterensingen gefördert werden sollte. Damit sollte die Kinderbetreuung bei Tagesmüttern dazu beitragen, dass die Gemeinde den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz ab Mitte 2013 erfüllen kann. Nun haben sich die Rahmenbedingungen geändert: der Jugendhilfeausschuss des Kreises hat die Zuschüsse für die Kindertagespflege so verändert, dass sie dem Unterensinger Modell ähneln.

Die Geschäftsführerin des Tageselternvereins, Martina Weber, und die pädagogische Fachkraft des Unterensinger Büros, Gertrud Deisenhofer, erläuterten die Zahlen zur Tagespflege im Kreis und in Unterensingen. Im Kreis betreuen 406 Tagespflegepersonen 1181 Kinder. Derzeit werden neun Unterensinger Kinder von Tagesmüttern betreut, am Ort selbst gibt es vier Tagesmütter. Fünf der Kinder sind noch Kleinkinder, eins ein Kindergartenkind und drei Schulkinder. Trotz der besseren Förderung gibt es weniger Tagesmütter. Ein Grund könnte die derzeit große Nachfrage nach pädagogischen Fachkräften sein, mutmaßte Bürgermeister Sieghart Friz.

Die Nachfrage nach Tagesmüttern steigt derzeit


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