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Täleswein verträgt die Hitze

15.08.2015, Von Philip Sandrock — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der größte Teil der Reben im Neuffener Tal leidet noch nicht unter der großen Trockenheit

In ganz Deutschland klagen Winzer über die Trockenheit. Sie rechnen mit geringerem Ertrag und versuchen mit großflächiger Bewässerung ihren Wein zu retten. Anders sieht die Lage im Täle aus: Hier freuen sich die Wengerter über die gute Entwicklung ihrer Trauben. Jetzt hoffen sie, dass das Wetter bis zur Weinlese stabil bleibt.

Langsam reifen die Trauben in den Täles-Weinbergen.  Foto: Holzwarth
Langsam reifen die Trauben in den Täles-Weinbergen. Foto: Holzwarth

NEUFFEN/LINSENHOFEN. „Bis jetzt steht der Wein sehr gut da“, sagt Jürgen Buck, der Vorsitzende der Weingärtnergenossenschaft Hohenneuffen-Teck. Die alten Reben seien von der Trockenheit kaum betroffen – im Gegenteil, Wein sei eine Wärme liebende Pflanze. Außerdem wurzeln die Rebstöcke sehr tief, deshalb könne Trockenheit ihnen erst mal wenig anhaben.

Nur die jungen Reben, Pflanzen, die zwischen einem und vier Jahren alt sind, litten derzeit auch im Täle stark unter der Hitze und Trockenheit. Ihre Wurzeln reichen noch nicht tief genug.


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