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Täler statt Gräben

29.07.2009 00:00, Von Andreas Warausch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Einsprüche sind abgewiesen, auch die Neckartenzlinger Gemeinderatswahl ist rechtsgültig. Ende gut, alles gut? Nein. Nach den Turbulenzen rund um die Bürgermeisterwahl im letzten Jahr war viel davon gesprochen worden, Gräben zuzuschütten. Das klingt nun wie Hohn. Denn jetzt sind Gräben aufgerissen worden, die beinahe schon Täler sind. Wer will und kann sie überwinden? Schafft das neue Gremium als Lokomotive, die Bürgerschaft zu einem Neustart zu bewegen? Zu einem Neustart mit Besonnenheit und Partnerschaftlichkeit im Sinne einer wichtigen Aufgabe für die Gemeinschaft? Man kann es sich nicht nur wünschen, man darf es fordern. Neckartenzlingen darf sich nicht länger zum Gespött machen. Ein jeder gehe mit gutem Beispiel voran.

Für die Einspruchführenden ist die Entscheidung des Landratsamts eine Niederlage. Für die Beschuldigten ist sie aber kein Sieg. In dieser Auseinandersetzung – von einem Spiel zu sprechen verbietet sich angesichts des Ernsts der Sache – gibt es nur Verlierer. Die Staatsanwaltschaft verzichtete auf Ermittlungen, weil die Einspruchführenden nicht Ross und Reiter genannt hatten. Was wäre geschehen, wenn die Anschuldigungen konkreter gewesen wären? Wäre doch ermittelt worden? Dass sich das Landratsamt letztlich der Argumentation der Staatsanwaltschaft anschloss, ist verständlich – und keine Überraschung.


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