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Suchtprävention an Fahrschulen

15.09.2006 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

SWR sendet am Samstag Beitrag über Peer-Projekt

(la) Zunehmend fallen gerade Fahranfänger mit Alkohol und Drogen im Straßenverkehr auf. Vor allem an Wochenenden kommt es unter dem Einfluss von Suchtmitteln immer wieder auch zu tödlichen Unfällen nach Party- oder Discobesuchen, mit lauter Musik und Freunden im Auto.

Jung, mobil & klar, unter diesem Motto können Fahrschulen junge Erwachsene (Peers) für ein ergänzendes Projekt zum Thema Alkohol und Drogen im Straßenverkehr an die Fahrschule einladen. Die jungen Erwachsenen machen beim kreisweiten Peer-Projekt an Fahrschulen mit. Sie wurden mit fachlicher Unterstützung der Polizei, der Suchtberatung und der Jugend- und Drogenberatung ausgebildet. Sie kommen zu zweit in die Fahrschule, sind wenig älter als die Fahrschüler, meist in ähnlicher Lebenssituation, und diskutieren auf gleicher Augenhöhe in der gleichen Sprache mit den Fahrschülern über den Umgang mit Suchtmitteln im Straßenverkehr.

Thematisiert werden dabei die Einstellung und eigene Erfahrungen im Freundeskreis. Gemeinsam mit den Fahrschülern werden Strategien und Ideen entwickelt, wie sich Freizeit, Fahrzeug und Feiern so organisieren lassen, dass es nicht zu gravierenden Folgen kommen muss. Ziel des Projektes ist es, Bewusstsein für eigenverantwortliches Handeln zu schaffen und eine Verhaltensänderung gerade bei problematischem Umgang mit Alkohol und Drogen bei jungen Verkehrsteilnehmern zu fördern.


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